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Ausstellung Baum


 

Drei römische Grabsteine aus dem Salzkammergut. Auf den Spuren
eines norischen Bildhauers

von Stefan Traxler

„Urtümlich roh, jedem ästhetischen Kanon hohnsprechend,blicken uns die Abbilder ... entgegen“

LOTHAR ECKHART (1973, 93;ZU ST. GEORGEN G01)

In den 1990er-Jahren sind im oberösterreichischen Salzkammergut zwei römische Grabsteine gefunden worden, die bislang nicht ihrer – in Folge zu zeigenden – Bedeutung entsprechend publiziert worden sind, was vielleicht auch mit dem etwas desolaten Erhaltungszustand und der mangelnden Qualität der Darstellungen zusammenhängen mag. Diese Steindenkmäler aus Mondsee bzw. Bad Ischl lassen sich durch ihre Form, das verwendete Material sowie der Darstellungsweise der abgebildeten Personen an ein lange bekanntes Denkmal anschließen, das als „Ein Grabstein aus der späten Völkerwanderungszeit aus St. Georgen im Attergau“ bereits 1973 besondere Beachtung im Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines gefunden hat2. Bei diesen drei Denkmälern handelt es sich zweifelsfrei um sehr „provinzielle“ Relikte der norischen Bildhauerkunst, aber nicht zuletzt deshalb geht meiner Meinung nach ein besonderer Charme von ihnen aus.

 

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Zuletzt geändert am 10.02.2010

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