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A 4880 St. Georgen im Attergau,
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Unsere Museen in St. Georgen im Attergau

Pfarrmuseum
Mitte Mai bis Mitte Oktober
Sonntag von 9:00 bis 11:30
oder nach tel. Vereinbarung:
 069910229547

Haus der Kultur
Haus der Kultur
nach tel. Voranmeldung unter:
066473839406
(HV-Obmann Franz Hauser)
oder 069910229547
(Hauke Brigitte)

Aignerhaus
1.
Juni bis 30. September
Mittwoch von 9:30 bis 11:30
Samstag von 14:00 bis 15:00

oder nach tel. Vereinbarung:
 066473839406

Besuch im Haus der Kultur

555 Jahre Markt St. Georgen im Attergau und der Tag des Denkmals am Sonntag, den 29. September 2019 sind Anlass für eine Ausstellung im Haus der Kultur in St Georgen im Attergau.

Die kaiserlichen Urkunden aus dem Marktarchiv von St. Georgen im Attergau. Rund 30 Urkunden vom Jahr 1007 bis 1830 werden gezeigt und erklärt.


Einige Urkunden wurden für diesen Anlass aus dem OÖ Landesarchiv entlehnt. Es gibt daher die einmalige Gelegenheit,
zB. die Markterhebungsurkunde von 1464
oder die Wappenverleihungsurkunde von 1565 im Original zu sehen.

Prof. Helmut Pachler wird die Urkunden und ihre Bedeutung für St. Georgen am Sonntag,
den 29. September 2019, um 14 Uhr, im Haus der Kultur, Attergaustraße 31,
St. Georgen im Attergau, erklären.
(Geöffnet von 14 bis 17 Uhr)


Die Originalurkunden können nur noch im Monat Oktober 2019 nach Anmeldung
bei Obmann Franz Hauser besichtigt werden. Die Ausstellung selbst wird
über die Wintermonate bestehen bleiben.

Bericht aus den OÖNachrichten,
14. Mai 2019

 

 

          

 


Obmann-Stellvertreterin, Frau Brigitte Hauke, vom Heimatverein Attergau, erhielt die OÖ Kulturmedaille von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

http://www.atterwiki.at/index.php?title=Portal:Heimatverein_Attergau

Ein Kultur-Bestand erfordert sorgfältige Obhut und fördert die freie Begleitung der Kulturentwicklung. Es besteht eine gewisse Notwendigkeit der Kultur Hege und Pflege angedeihen zu lassen. Zwischenmenschliche Kontakte pflegen ist mir stets ein besonderes Anliegen.

„Möge kulturelle Vielfalt immer bekannt
 
und ehrlich vermittelbar sein“.
Brigitte Hauke

Preis: € 8,00

Museen beherbergen wertvolles Kulturgut, sie sind ein wichtiger Ort unserer Identität und ermöglichen eine reflexive Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte. Ohne das große freiwillige Engagement der zahlreichen ehrenamtlich Tätigen wäre das Bestehen unserer vielfältigen Museumslandschaft undenkbar.


 
Frau Kons. Hedwig Huber hat sich die größten Verdienste für die Erhaltung des Aignerhauses in St. Georgen im Attergau erworben. Sie ergriff nach Unterschutzstellung des Aignerhauses die Initiative, um das Haus für die Allgemeinheit zu erhalten. Sie organisierte die ersten Renovierungsarbeiten, war Gründungsmitglied des Heimatvereins Attergau, der sich um die weitere Instandhaltung des Aignerhauses kümmerte. Seit der Eröffnung des Museums 1999 betreute sie das Haus bis ins hohe Alter und war die gute Seele des Hauses. Mit der Erhaltung des Aignerhauses wurde eines der letzten originalen Mittertennhäuser des Attergaus gerettet. Frau Huber feierte Anfang November ihren 90. Geburtstag, zu dem wir ihr aufs Herzlichste gratulieren!
 
Aus diesem Anlass wurde Frau Huber am Freitag, den 17. November 2017 für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Museum Aignerhaus im Rahmen einer Festveranstaltung vom Verbund Oberösterreichischer Museen besonders geehrt.

Die Urkunden wurden vom Präsidenten des Verbundes Oö. Museen Prof. Dr. Roman Sandgruber, Geschäftsführer Dr. Klaus Landa, Dr. Gerhard Gaigg von der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich, Dir. Ursula Pötscher vom Vorstand des Verbundes Oö. Museen und Wolfgang Bauer von der OÖ. Versicherung AG überreicht.


Münzfund St. Georgen im Attergau

Kopfseite des Münzfundes

Es handelt sich um einen
Antoninian des Kaisers Gallienus, aus dem Jahr 262,
Prägestätte Mediolanum/Mailand.

 Details:
Gallienus, An, 262, Mediolanum,
MIR 1032/1034 Typ (Details ?).Gew: 2,12g,
Stempelst: 12h
Avers: GALLIENVS AVG, Br-1;
 Revers: MARTI PACIF(ER, ERO),
Mars gelt l. mit Zweig und Speer

 Münzbestimmung:
 Dr. Prokisch Linz, Foto: Alexandra Bruckböck

Rückseite des Münzfundes

Infos zum Münzfund:

 Funddatum: Ende Juli 2015.
Fundort: St. Georgen im Attergau, im Aushubschutt der Baustelle Kreisverkehr Post. Gut sichtbar aber verschmutzt lag die Münze oben auf dem Aushub. An diesem Tag wurde nicht gearbeitet.
Einst stand dort an dieser Stelle ein Brunnen.

Finderin : Brigitte Hauke, St. Georgen im Attergau

Drei römische Grabsteine aus dem Salzkammergut. Auf den Spuren
eines norischen Bildhauers

von Stefan Traxler

„Urtümlich roh, jedem ästhetischen Kanon hohnsprechend,blicken uns die Abbilder ... entgegen“

LOTHAR ECKHART (1973, 93;ZU ST. GEORGEN G01)

In den 1990er-Jahren sind im oberösterreichischen Salzkammergut zwei römische Grabsteine gefunden worden, die bislang nicht ihrer – in Folge zu zeigenden – Bedeutung entsprechend publiziert worden sind, was vielleicht auch mit dem etwas desolaten Erhaltungszustand und der mangelnden Qualität der Darstellungen zusammenhängen mag. Diese Steindenkmäler aus Mondsee bzw. Bad Ischl lassen sich durch ihre Form, das verwendete Material sowie der Darstellungsweise der abgebildeten Personen an ein lange bekanntes Denkmal anschließen, das als „Ein Grabstein aus der späten Völkerwanderungszeit aus St. Georgen im Attergau“ bereits 1973 besondere Beachtung im Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines gefunden hat2. Bei diesen drei Denkmälern handelt es sich zweifelsfrei um sehr „provinzielle“ Relikte der norischen Bildhauerkunst, aber nicht zuletzt deshalb geht meiner Meinung nach ein besonderer Charme von ihnen aus.

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Zuletzt geändert am 26.09.2019

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