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Die Weihkorbdecke

Bereits im 12. Jh. ist eine Weihe von Speisen bekannt. Die Weihkorbdecke dient zum Zudecken der zu segnenden Speisen. In der Osternacht oder am Ostermorgen werden in einem Korb Speisen (rote Eier, Salz, Schinken, Osterfladen, gebackenes Osterlämmchen, Osterstriezel usw.) zur Segnung in die Kirche gebracht. Nach der strengen Fastenzeit, in der man auf den Genuss von tierischen Fetten verzichtet hat, wollte man vor allem diese Lebensmittel segnen lassen, bevor sie nach langer Zeit wieder genossen wurden. In manchen Familien wird die Weihkorbdecke nach dem Kirchgang auf den Ostertisch gelegt.
Die rot oder altrosa gestickten Kreuzstichmotive bzw. Drucke zeigen u. a. im sternförmigen Mittelteil das Osterlamm mit Fahne oder im Kreuz das Jesusmonogramm „IHS“. Die Jahreszahl der Herstellung, Monogramme und verteilte Streublumen oder kleine Sterne sind beliebte Motivbeigaben.
Der Randabschluß wird unterschiedlich gestaltet. Das weiße Leinen erinnert an die Grablegung Christi, das Rot des Stickgarns symbolisiert die Liebe und das Leben. Die rot bestickten oder bedruckten Tücher waren einst größer als heute. Der Inhalt des Weihkorbes musste für alle Hausbewohner bzw. Familienmitglieder reichen. Die gesegneten Speisen werden nach der Osterfeier beim festlichen Abendessen oder beim Frühstück verzehrt. Jedes Familienmitglied soll von den gesegneten Speisen essen. Eierschalen und Reste wurden einst nicht weggeworfen, sondern verbrannt.
Durch die Segnung der Speisen wird symbolhaft eine Verbindung vom Altartisch zur häuslichen Tischgemeinschaft hergestellt.


Kleine Festschrift zum Erwerb (€5,00)

PFARRMUSEUM
Attergaustraße 18

Im Herbst 1995 wurde das
Museum eröffnet.

Drei römische Grabsteine aus dem Salzkammergut.
 Auf den Spuren eines norischen Bildhauers
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Schwerpunkte:
Schätze des Pfarrarchivs
(Ablassbriefe, Urkunden usw.),
alte Lichtquellen und
Bilder und Zeichen der Volksfrömmigkeit.

 

 
Das Pfarrarchiv besitzt 6 Ablassbriefe, darunter den ältesten von OÖ. (1299). Der hier abgebildete stammt von 1345 und zeigt die älteste  Abbildung des hl. Georg, unseres Kirchenpatrons.



 

 




Die gelebte Volksfrömmigkeit findet in vielen religiösen Handlungen ihren Niederschlag. Sie lässt eine Fülle von Ausdrucksvariationen erkennen.

 


Pfarrvisitation

 


Pfarrvisitation


Besuch der Krippenausstellung

Besuch des Pfarrkindergartens

 

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 Zuletzt geändert am 23.05.2016

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